Tuvalu
Die vier Korallen-Inseln und fünf Atolle, aus denen die Inselgruppe Tuvalu (früher Ellice Inseln) besteht, liegen auf halber Strecke zwischen Australien und Hawaii, mitten im Pazifik. Die nur 26 qkm kleine Landfläche erhebt sich nur maximal fünf Meter über den Meeresspiegel.
Von November bis März ist mit kräftigen Winden und heftigen Regenschauern zu rechnen, auch Taifune sind möglich. Zwischen März und November ist es meist schön mit angenehmen Temperaturen.
Im 16. Jahrhundert wurden die Inseln wohl zuerst von spanischen Seefahrern entdeckt, aber erst 1819 erhieten sie den namen Ellice Islands von einem amerikanischen Kapitän Namens De Peyster. Um 1860 begann die Missionierung der mehrheitlich polynesisch stämmigen Bevölkerung, die sich heute zur protestantischen Kirche von Tuvalu bekennen. Später kamen die Inseln unter britisches Protektorat und wurden Anfang des 20. Jahrhunderts britsche Kolonie der Ellice und Gilbert Inseln. Dies dauerte bis 1974, als die Insulaner für Unabhängigkeit stimmten, die sie 1978 letztlich erhielten. Aus Ellice Islands wurde Tuavalu und aus den Gilbert Inseln wurde Kiribati. 1979 folgte ein Freundschaftsabkommen mit den USA.
Im zweiten Weltkrieg wurden die Inseln aufgrund ihrer geopolitischen Lage zu amerikanischen Luftwaffenstützpunkten ausgebaut. Hiervon waren die Inseln Funafuti, Nanumea und Nukufetau betroffen. Die Landepist auf Funafuti ist noch heute in Betrieb und bringt v.a. Taucher auf die Inseln.
Wie die Malediven fürchtet auch die Regierung von Tuvalu den Untergang der Nation bei weiterer globaler Erwärmung. Die einzige wirtschaftliche Chance liegt heute im Tourismusgeschäft, verbunden mit den herrlichen Korallenriffen und traumhaften Palmenstränden.
Anreise:
Währung:
Klima und Impfungen: fitfortravel.de
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